Die bekanntesten Anti-Cellulite Behandlungsmöglichkeiten - Die Tops und Flops der Branche! 

Die Subzision

 

Eine weitere Operationsart, die erst seit wenigen Jahren in Deutschland auch für die Behandlung der Cellulite angeboten wird, ist die Subzision (Unterschneidung). Eigentlich eine klassische minimal invasive kosmetische Maßnahme, die ursprünglich von Fachärzten für die Korrektur von tiefen und markanten Gesichtsfalten, wie z.B. der Nasolabialfalte oder für die Korrektur von tief eingezogenen und verwachsenen Narben angewendet wurde.

Wie wird es gemacht? Bei der Subzision werden die verkürzten Bindegewebsfasern, die die Haut einziehen, unterhalb der Subkutis (Unterhautschicht) abgeschnitten. Durchgeführt wird der Eingriff mit Hilfe eines Skalpells, einer Kanüle oder einem feinen Draht. Ein winziger Einstich dient als Öffnung. Durch fächerförmige Bewegungen werden die vorhandenen Bindegewebsfasern gekappt bzw. abgeschnitten, damit sich in der Folge dann die Haut uneingeschränkt wieder anheben kann. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich übrigens auch nach der Durchführung einer Fettabsaugung, da danach verstärkt durch das dann komplett fehlende Fett eine Dellenbildung entstehen kann.

Ja, ich gebe Dir Recht, so wirklich entspannt hört sich diese Behandlungsmethode nicht an und unbedingt ausprobieren möchte ich diese aufgrund der Beschreibung auch nicht. Aber ich habe mir von Patientinnen sagen lassen, von einem versierten Facharzt für ästhetische Medizin ausgeführt, soll es deutlich leichter zu ertragen sein als ein herkömmlicher Schnupfen.

Wichtig: Bei dieser Variante werden keine Fettzellen abgesaugt oder auf eine anderen Art und Weise reduziert. Die, die Haut einziehenden Collagenfasern können halt gekappt die Haut nicht mehr zurück bzw. einziehen und so entsteht ein optischer „Gleichmacheffekt“ am „Höhenprofil“ der Hautoberfläche ohne die eigentliche Ursache der Cellulite zu bekämpfen bzw. zu beseitigen.

Frauen, die neben einer ausgeprägten Cellulite z.B. auch unter zu dicken Oberschenkeln leiden, sollten sich daher, wenn es „nur“ darum geht das Oberschenkelvolumen zu reduzieren, eher für eine Fettabsaugung und nicht für die Subzision entscheiden. Aber das ist nur meine Meinung, und sollte von jeder Frau vor einem eventuellen Eingriff sehr genau und nach Rücksprache mit dem behandelnden und somit verantwortlichen Arzt diskutiert und überlegt werden. Wie bereits erwähnt können hier aber auch beide Behandlungsmethoden in Kombination sehr sinnvoll sein.

Was ist dran? Neben den auch hier immer gegenwärtigen Risiken eines minimal invasiven operativen Eingriffs und den damit eventuell einhergehenden Schmerzen im Nachgang, sollten immer auch die Kosten des Eingriffs und die Wahrscheinlichkeit der Wiederkehr der Cellulite in die Entscheidungsfindung mit einfließen. Wichtig ist vorher zu wissen, dass die gekappten Bindegewebs-(Collagen)fasern im Laufe der Zeit wieder nachwachsen und man dann wieder mit dem altbekannten kosmetischen Problem der Cellulite konfrontiert wird. Wichtig finde ich persönlich auch, wie dir das vom behandelnden Arzt erklärt wird. Meiner Meinung nach sollte Dich ein guter Arzt immer im Vorfeld darauf hinweisen, dass hier nur eine temporäre Lösung geschaffen wird und das nach einem Zeitraum von ca. 1 bis 2 Jahren die nächste Behandlung notwendig werden kann. Das vermeidet eine zu hohe Erwartungshaltung und beugt somit enormen Frusterlebnissen im Nachgang vor.

Fazit: Aber, wer genug Geld und Mut hat, für den kann die Subzision (Unterschneidung) in Verbindung mit der Fettabsaugung durchaus ein sehr erfolgreiches Gespann beim Kampf gegen die vorherrschende Orangenhaut sein. In jedem Fall empfiehlt sich aber im Nachgang die Aufnahme eines Fitnessprogramms, um die erzielten Ergebnisse länger genießen zu können.

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