Die bekanntesten Anti-Cellulite Behandlungsmöglichkeiten - Die Tops und Flops der Branche! 

Body-Wrapping

 

Beim Body Wrapping werden bestimmte Areale bzw. Regionen der betroffenen Hautstellen, wie z.B. Beine und Po bei einer klassischen Cellulite Behandlung, mit einer „Frischhaltefolie“ bzw. mit einer speziellen „Wrapping Folie“ (speziellere Bezeichnung der „Frischhaltefolie“, weil man dann viel mehr Geld dafür verlangen kann) eingewickelt.

Diese Body-Wrappings werden von fast allen Kosmetik-Studios als Sagen umwobene Cellulite-Therapie angeboten, obwohl es dauerhaft zu keinem nachhaltig sichtbaren Erfolg kommen kann. Für alle die, die es noch nie gemacht haben, erkläre ich nachfolgend erst einmal was genau beim Body Wrapping konkret getan wird.

Beim auf Deutsch übersetzten Körper verpacken werden die zu behandelnden Hautregionen vorab mit speziellen Ölen, Algenextrakten oder Zimtsalbe, die allesamt durchblutungsfördernd wirken sollen, eingecremt. Anschließend werden die behandelten Hautareale für ca. 60 Minuten fest in eine „spezielle“ Form der Klarsichtfolie gewickelt. Unterhalb der Folie soll jetzt somit der Stoffwechsel lokal angeregt und die Durchblutung gefördert werden. Eine Stunde schwitzt der Körper dann – fast schon verpackt wie eine Mumie, sehr extrem und gibt dadurch im Gewebe eingelagertes Wasser ab.

Unmittelbar nach der Behandlung sieht die Haut glatt, gut gepflegt und schön durchblutet aus, die Hose oder das Cocktail Kleid scheinen an den Problemzonen lockerer zu sitzen, was aber letztendlich nur dadurch erreicht wurde, dass Wasser aus dem Gewebe, durch das starke begleitende Schwitzen, geschwemmt wurde. Für einen länger anhaltenden Erfolg empfehlen Kosmetikinstitute zwei- bis dreimal im Jahr eine Kur von fünf bis zehn Anwendungen, also durchschnittlich mindestens 15 bis 45 Anwendungen pro Jahr. Schließlich soll ja, sorry das kann ich mir jetzt an dieser Stelle leider nicht verkneifen, am Leid der Frau auch ordentlich Geld verdient werden.

 

Was ist dran? Es gibt keine verlässlichen Studien darüber ob und wenn ja, wie es wirkt. Wenn überhaupt, dann scheinen die Erfolge nur sehr kurzfristiger Natur zu sein. Das die behandelte Kundin nach dem Wrapping tatsächlich schlankere Beine hat ist unbestritten, aber das kommt nicht durch die Reduktion des dort eingelagerten Körperfetts, sondern einzig und alleine durch den Verlust von Wasser. Und wenn die Anwenderin diesen Wasserverlust in den Stunden danach wieder ausgleicht, ist der ganze teuer erkaufte Effekt auch schon wieder Geschichte. Ihr könnt ja jetzt selber mal darüber nachdenken, wie sinnvoll diese Vorgehensweise im Einsatz gegen die Cellulite ist.

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